Bürgerverein Eversburg e.V.
Satzung des Bürgervereins Eversburg I. Sitz und Zweck des Vereins § 1 (1) Der „Bürgerverein Eversburg e.V.“ hat seinen Sitz in Osnabrück-Eversburg. (2) Der Verein wurde am 25. November 1906 gegründet. (3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. § 2 (1) Zweck des Vereins ist die Förderung des Heimatgedankens. (2) Dieser Zweck wird verwirklicht durch 1. die Pflege des Brauchtums 2. die Förderung des Wissens um die Heimat (Heimatkunde) 3. Mitwirkung bei der Erhaltung der Heimat in ihrer natürlichen und geschichtlichen Eigenart (Heimatpflege) 4. die Mitwirkung bei der Erhaltung bestehender Anlagen und der Kulturdenkmale 5. Mitwirkung bei der Gestaltung neuer Einrichtungen im Rahmen der Bürgerbeteiligung 6. die Beteiligung an Arbeiten zur Lösung kommunaler Aufgaben und Mitarbeit bei der Durchführung von Veranstaltungen anderer Vereine und Institutionen, die gemeinnützigen Zwecken dienen 7. Zusammenführen der Bürger des Stadtteils Eversburg und Mitgestaltung des Stadtteils      im Sinne des langfristigen Gemeinwohls
§ 3 (1) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. II. Mitgliedschaft § 4 (1) Mitglied des Vereins kann jede Person werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat. (2) Die Aufnahme erfolgt nach schriftlichem Antrag durch den Vorstand. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so hat er die Pflicht, seine Entscheidung von der nächsten Mitgliederversammlung bestätigen zu lassen. § 5 (1) Jedes Mitglied ist berechtigt, dem Vorstand oder der Mitgliederversammlung Anträge und Vorschläge zu unterbreiten und zur Diskussion zu stellen. (2) Von den Mitgliedern wird jährlich ein Beitrag erhoben, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festzusetzen ist. Er beträgt z.Zt. 3,-- €. In der Regel soll der Beitrag über das Lastschriftverfahren eingezogen werden. (3) Im Laufe des Geschäftsjahres dem Verein beitretende Mitglieder haben den vollen Jahresbeitrag zu entrichten. (4) Verdienten Mitgliedern des Vereins kann die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. § 6 (1) Die Mitgliedschaft erlischt a) durch Tod b) durch Auflösung des Vereins c) durch Ausschluss d) durch freiwilligen Austritt Zu a) – c) endet die Mitgliedschaft mit dem Tage der Festsetzung, zu d) mit Ende des laufenden Geschäftsjahres. Die Austrittserklärung muss schriftlich an den Vorstand erfolgen. (2) Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied schwerwiegend gegen die Interessen oder die Satzung des Vereins verstößt oder länger als 1 Jahr mit den Beitragszahlungen im Rückstand ist. Gegen den Beschluss steht jedem Mitglied das Recht der Berufung in der nächsten Mitgliederversammlung zu. III. Organe des Vereins § 7 Die Organe des Vereins sind die Jahreshauptversammlung und der Vorstand. § 8 (1) Die Jahreshauptversammlung findet jährlich in der Regel zu Beginn des Geschäftsjahres mit folgender Tagesordnung statt: 1.) Genehmigung der Tagesordnung 2.) Bericht des Vorstandes 3.) Bericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer 4.) Entlastung des Vorstandes 5.) Neuwahl des Vorstandes und zweier Kassenprüfer 6.) Verschiedenes (2) Das Ergebnis der Jahreshauptversammlung ist in einem Protokoll festzuhalten, das der Protokollführer und der Versammlungsleiter unterzeichnen. § 9 (1) Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern: 1. Vorsitzende/r 2. Vorsitzende/r 1. Schriftführer/in und Pressewart 2. Schriftführer/in 1. Schatzmeister/in 2. Schatzmeister/in 1. Teamleiter/in Veranstaltungen 2. Vertreter Teamleiter/in Veranstaltungen (2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die/der 1. Vorsitzende, die/der 1. Schriftführer/in und die/der 1. Schatzmeister/in. § 10 (1) Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln gewählt. (2) Auf Antrag eines Versammlungsteilnehmers, oder wenn mehrere Kandidaten zur Verfügung stehen, ist geheim (schriftlich) abzustimmen. Es entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Leere Stimmzettel und Enthaltungen zählen nicht. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. (3) Satzungsgemäß stehen zur Wahl: In gradzahligen Jahren die/der 1. Vorsitzende, die/der 1. Schriftführer/in, die/der 1. Schatzmeister/in und die/der 1. Teamleister/in Veranstaltungen, In ungradzahligen Jahren werden die jeweiligen Vertreter gewählt. (4) Für die im Laufe des Jahres ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder findet in der Regel bei der nächsten Mitgliederversammlung (§ 13) eine Neuwahl statt. § 11 Der Vorstand beruft alle Versammlungen ein, er führt die in den Versammlungen gefassten Beschlüsse aus, ist verantwortlich für die satzungsgemäße Verwendung der Vereinsmittel und vertritt den Verein nach außen. § 12 (1) Der Vorstand kann Beisitzer in den erweiterten Vorstand berufen und Arbeitskreise bilden. Er fasst seine Beschlüsse durch Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. (2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn 5 Mitglieder des Vorstandes anwesend sind. (3) Die/der 1. Vorsitzende leitet die Versammlungen. Er wird durch die 2. Vorsitzende / den 2. Vorsitzenden vertreten. Sind beide Vorsitzende nicht anwesend, wählen die anderen Vorstandsmitglieder eine/n Versammlungsleiter/in aus ihrer Mitte. (4) Über jede Vorstandssitzung wird eine Niederschrift gefertigt, die die/der Vorsitzende unterzeichnet. IV. Mitgliederversammlungen § 13 Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand nach Bedarf einberufen. Der Vorstand muss eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn er von mindestens 25 Mitgliedern schriftlich dazu aufgefordert wird. Die schriftliche Einladung zu Versammlungen muss den Mitgliedern 14 Tage vor dem Versammlungstermin zugegangen sein - als schriftlich gilt auch Fax/E-mail. Über die Mitgliederversammlungen wird Protokoll geführt. Das Protokoll ist vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen. V. Abstimmungen § 14 Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen öffentlich durch Handzeichen. Falls hiergegen Widerspruch erhoben wird, muss geheim abgestimmt werden. § 15 (1) Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft sowie Satzungs- und Beitragsänderungen bedürfen der 2/3-Mehrheit der in der Versammlung anwesenden Mitglieder. (2) Alle anderen Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. VI. Anträge § 16 Anträge müssen mindestens 10 Tage vor der beschlussfassenden Versammlung bei dem 1. Vorsitzenden, bei Abwesenheit bei seinem Stellvertreter, eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nur behandelt werden, wenn die Mehrheit der zu Beginn der Versammlung anwesenden Mitglieder die Dringlichkeit anerkennt. VII. Gemeinnützigkeit § 17 (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. (2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. (3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden. (4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Osnabrück, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Stadtteil Eversburg zu verwenden hat. VIII. Auflösung des Vereins § 18 Ein Auflösungsbeschluss kann nur mit einer hierfür besonders einberufenen Mitgliederversammlung mit ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst werden. § 19 Die vorstehende Satzung wurde in der Jahreshauptversammlung vom 09. März 2016 beschlossen.